Internship London


Nach meinem Abitur hatte ich noch ein halbes Jahr zu überbrücken, bevor ich meine Ausbildung zur Hotelkauffrau beginnen konnte. Nach zwei Wochen Urlaub war für mich klar, dass ich die restliche Zeit auch im Ausland verbringen wollte. Ich entschied mich für das Work Experience-Programm in London von carpe diem, denn so hatte ich die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, meine Englischkenntnisse auf Vordermann zu bringen und auch schon einmal vor Ausbildungsbeginn in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Die Beratung bei carpe diem war super kompetent, so dass ich schnell von dem Programm überzeugt war. Bei der Anmeldung und der Bewerbung hatte ich die volle Unterstützung von der Work Experience-Managerin und die anschließende Buchung ging unkompliziert und schnell von statten.

Der vierwöchige Englischkurs vor Beginn meines Praktikums half mir wirklich sehr. Morgens hatte ich normales Englisch mit Grammatik,- Vokabel- und Konversationsübungen. Am Nachmittag gab es dann für alle Internship-Teilnehmer noch das Fach Geschäftsenglisch, welches uns wirklich auf das Praktikum vorbereitete. Wir lernten z.B. Telefonate zu führen und bekamen wichtige Vokabeln beigebracht, die man in der Arbeitswelt halt so braucht. Die Leute im Kurs waren super nett, die ersten Freundschaften bereits nach wenigen Tagen geschlossen. Somit waren auch die Freizeitaktivitäten gerettet...

Dank meines Work Experience-Koordinators von der Schule hatte ich bereits nach wenigen Tagen vor Ort mein erstes Vorstellungsgespräch in einem Hotel. Es folgten noch zwei weitere, am Ende der Bewerbungsrunde entschied ich mich für das erste Hotel.

Das Praktikum im Hotel dauerte insgesamt 8 Wochen. Der erste Einsatz war im Zimmerservice. Nach einer Woche war ich froh, dass ich an die Rezeption „versetzt“ wurde, denn der Zimmerservice war nicht wirklich mein Lieblingsbereich. An der Rezeption fühlte ich mich dann richtig wohl. Ich hatte viel Kontakt zu Einheimischen, konnte meine erlernten Englischkenntnisse direkt umsetzen und lernte noch allerhand umgangssprachliches hinzu. Nach vier Wochen Rezeption konnte ich dann noch in den letzten drei Wochen meines Praktikums die Bereiche Küche und Restaurant kennen lernen. Ich bekam einen wirklich umfassenden Einblick in alle Bereiche des Hotels.

Auch wenn nicht alle Bereiche (vor allem Küche und Zimmerservice) meinem Geschmack entsprachen, war das Praktikum doch sehr interessant und es hat mir viel gebracht. Ich fühle mich jetzt noch mehr bestärkt in der Auswahl meines Ausbildungsberufes.

Insgesamt gesehen war mein Work Experience-Aufenthalt in London ein voller Erfolg. Ich habe meine Englischkenntnisse deutlich verbessert, habe neue Leute kennen gelernt und auch schon internationale Berufserfahrung gesammelt, was mir während meiner Ausbildung und sicherlich auch noch im weiteren Leben positiv zu Gute kommen wird.

Work Experience in London – everytime again!

Kirsten Strothjohann, Work Experience London, 02.06.-27.07.2003



Internship Sydney


After having finished my studies in Politics, Journalism and German literature I decided to gain some work experience in an English speaking country. Since I intend to work in Print Media, I basically wanted to build on the current knowledge of my previous internships at several German newspapers and magazines.

carpe diem offering of a four-weeks English Class in connection with an internship seemed to be a suitable opportunity to carry out the idea of improving my English and undertaking professional work with an editorial office.

With the help of Linda Sekel, the work experience Co-ordinator from my School, I got a job at Gadfly Media, Sydney, in the section of its magazines "Breeding&Racing and "Racing NSW".

Since I used to ride Iceland Horses for more than 15 years, it was pretty interesting for me to learn all the special terms of the world of thoroughbred horses. My first task included research about the most popular stud farms in Australia and New Zealand for the purpose of supporting Gary who intended to develop the magazine's website. Moreover I assisted Ric to figure out the pedigree of a famous breeding stallion named General Nediym.

Another challenge was to interview several owners of 30 of the most successful horses in the Australian racing scene. As I was supposed to find out how they came up with the names of their horses, for instance "Lonhro", "Dorky" or "Polar Success", I was forced to understand every detail they told me. However, I eventually managed to catch the stories and wrote them down for Ric's report called "Name Game". Finally I had to organize the pictures for the story and hand them over to the graphic section.

Furthermore, I got in contact with the magazine's clients who had booked adverts for the following issue in order to ask them to supply the missing material right on time.

Apart from all these activities, the most outstanding event was to join the editors at the horse races at Randwick. As the staff told me before, there are three duties that you must do at the races: first you have to dress up, second you have to bet and third you have to drink....!

To sum up: I had lots and lots of fun during my internship, because the "Racing-Staff" was always very much concerned for my well-being. Therefore it was a great experience, because I learned a lot in practice and had the opportunity to improve my language skills.

Stephanie Hoefle, Work Experience Sydney vom 18.08.-13.09.2003



Internship Toronto


I have done an internship at the Gardiner Museum of Ceramic Art in Toronto. My usually hours to work were 10.00 a.m. to 4.30 p.m. from Monday to Friday.

After working 3 weeks as an intern I can say that I´ve improved my listening skills the most and also learned some "native" expressions. I was always glad when I had the chance to go to the cash desk, because there I had the chance to pratice my English and could talk to the volunteers, which was often very interesting.

One of the most positive aspects at my internship was to meet a lot of interesting people from all over the world and with different and interesting background.

What I like at doing an internship is that you have the chance to have native speakers around you all day. And also, if it is sometimes only listening, you get familiar with the language and it´s expressions and idioms- and without realizing it, you get used to it.

Rebekka Braun, Work Experience Toronto vom 04.08. - 24.10.2003



Kurs & Praktikum in down under

(Bericht aus der Rhein Zeitung vom 27.02.2004)

Michael Cadenbach (21) macht Praktika in Australien mit carpe diem Sprachreisen – und genießt die relaxte Atmosphäre

Erster Arbeitstag in einem fremden Land: Und dann als 21-jähriger mal eben der Human Resources Managerin der Deutschen Bank in Sydney die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Unternehmen erklären, in dem man gerade erst begonnen hat? „Ich war sichtlich geschockt“, berichtet Michael Cadenbach aus Dieblich „Ich hatte mir recht wenig darunter vorstellen können, was als Business Developer auf mich zukommt.“ Vier Wochen dauerte dieses Praktikum als Firmenrepräsentant mit Lackschuhen, Anzug und Krawatte im mehr als 30 Grad warmen Sydney. „Hört sich anstrengend an, war es auch“ Aber der Schock legte sich schnell – und so hat Cadenbach es auch gewollt. Vier Monate Australien mit carpe diem Sprachreisen, dabei Arbeitserfahungen sammeln, und das gleich aufgeteilt in zwei Firmenpraktika zu je vier Wochen, um einen möglichst breiten Einblick zu erhalten. „Zwar war das Ganze mit Arbeit und Stress verbunden, aber ich bin froh und für meine Hartnäckigkeit belohnt worden. Es war das Beste, was mir passieren konnte. Er hat Erfahrungen gemacht, von denen er sein ganzes Leben zehren wird. „Und der Spaß ist nicht mit Geld zu kaufen. Also nichts wie raus aus dem Alltag – auf zu neuen Ufern!“

Erst das Praktikum als Business Developer, in dem auch die Beziehungspflege zu bestehenden Kunden der Zeitarbeitsfirma und die Neukundengewinnung zu seinen Aufgaben zählten und er Einblicke in die kaufmännischen Abläufe erhalten hat. Dann ein Praktikum bei einer großen Medienagentur, wo er inmitten einem Team junger und ehrgeiziger Leute bei der Erstellung dreier Magazine kreativ sein darf: „So etwas macht einen für einen potenziellen späteren Arbeitgeber interessanter, der Lebenslauf lässt sich so gehörig aufpeppen.“

Nach dem Abitur am Hilda-Gymnasium im Jahr 2002 und dem Zivildienst als Rettungsassistent hatte er bis zum Beginn des Studiums gejobbt. „Und Geld angespart, das ich nun hier sehr gut gebrauchen kann und auch als sehr gut angelegt sehe.“ Seit 1. Dezember 2003 ist er auf dem fünften Kontinent. Er hatte sich für das Work Experience-Programm des in Münster ansässigen Veranstalters carpe diem Sprachreisen entschieden, der die Praktikum-Plätze – allesamt bei renommierten Unternehmen – in Verbindung mit einem Sprachkurs vermittelte. Wenn die Praktika nach acht Wochen vorbei sind, ist bei Michael Cadenbach ab März Urlaub geplant.

Bei allem Stress hat sich in der Arbeitswelt die lockere und lässige Arbeitshaltung der Aussies widergespiegelt. „Ein kleines Geheimnis: In vielen Firmen steht ab 5 Uhr nachmittags das Bier im Kühlschrank zur freien Verfügung als Vorgeschmack auf den Feierabend.“ (law)



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